Willkommen im Golf-Klub Braunschweig

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Senioren/innen-Mannschaft bleibt nach Stechen in der 1. Bundesliga Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Hartmut Weiss   
Dienstag, 05. Juli 2011 um 00:00

Senioren/innen-Mannschaft bleibt nach Stechen in der 1. Bundesliga


Gastgeber der diesjährigen Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren/innen war der Golf- und Land-Club Köln. Auf dem in Refrath gelegenen Meisterschaftsplatz wurden bereits sechs German Open und in diesem Jahr eines der bedeutendsten Turniere der European Senior Tour ausgetragen.

Jeder Golfklub der zu den Wettspielen des DGV eine Mannschaft meldet, muss auch einmal in Jahr bereit sein, ein Turnier des DGV auszurichten. Dabei bemüht sich jeder Klub, seinen Platz im besten Zustand zu präsentieren. Dennoch gibt es große Unterschiede vor allem bei den Grüns. „Schnell und treu“ sollen sie sein. Was diesbezüglich unsere Mannschaft in Köln erlebte, wird lange in positiver Erinnerung bleiben. Immerhin nimmt im Ranking der welteit besten 1000 Golfplätze Refrath unter den wenigen deutschen Klubs den dritten Platz ein.

Für solche Grüns ist eine einzige Einspielrunde zu wenig, aber unsere Spieler opfern ihren Urlaub, da muss ein Tag reichen. Und es begann auch verheißungsvoll. Nach drei gewerteten Vierern am Freitag und sechs gewerteten Einzeln am Samstag lag Braunschweig an fünfter Stelle mit 12 Schlägen Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Günter Reiter hatte mit 3 unter Par die beste Runde des Turniers gespielt, das schlechteste Einzelergebnis in der Wertung war 13 über Par.

Aber dieses Zwischenergebnis hatte einen schlechten Einfluß auf die Form, denn in den vergangenen Jahren waren die guten Ergebnisse am Sonntag immer die Folge des Zieles, den Abstiegsplatz zu verlassen. Das führte die Mannschaft vor zwei Jahren sogar zur Vizemeisterschaft, doch dieses Mal fehlte wohl auf Grund des Vorsprungs ein Teil der notwendigen Konzentration. Schon am ersten Abschlag verfehlten einige Drives die Stellen, an denen man mit vollem Schwung weiterspielen konnte. Bis auf eine Ausnahme waren alle Ergebnisse der 2. Einzelrunde schlechter als am Vortag. Am Ende war der Vorsprung aufgebraucht, Braunschweig und der Münchener Golf-Club waren schlaggleich, bei 163 Schlägen über Par ein Ergebnis mit geringer Wahrscheinlichkeit.

Beim ersten Durchlesen der Ausschreibungen nahmen wir an, dass die schlechtere zweite Einzelspielrunde über den Abstieg entscheidet und die hatten wir Braunschweiger. Artig warteten wir auf die Siegerehrung, als uns von der Wettspielleitung eröffnet wurde, dass über den Abstieg ein Stechen entscheidet. Die zweite Einzelspielrunde entscheidet bei Schlaggleichheit nur über die Reihenfolge zwischen Platz 2 bis 6.

Peter Cairns und Hans-Günter ReiterJede Mannschaft muss zum Stechen über eine Spielbahn zwei Einzelspieler benennen, deren addierte Ergebnisse verglichen werden. Wir benannten Günter Reiter und Peter Cairns, München den ehemaligen Deutschen Seniorenmeister Benno Wimmer und Max Rieger, ein sportliches Multitalent (u. a. Ski & Golfweltmeister) aus Garmisch-Partenkirchen, der in diesem Wettbewerb für München spielt.

Ausgesucht wurde die 18. Bahn, ein Par 5 mit 463 Meter Länge, also für einstellige Spieler eine Bahn mit „Pflichtpar“, für Scratchgolfer wie Günter Reiter eine Bahn mit guter Birdiechance. Hier zeigte sich, weshalb man ihm das Prädikat eines Ausnahmegolfers verliehen hat: Drive schnurgerade auf 250 Meter, dann ein Holz 3 über 200 Meter mit leichten Draw bis ins Vorgrün und ein Chip über 20 Meter dicht an die Fahne zum sicheren Birdieputt. Wer diese Demonstration miterlebt hat, wird sie so schnell nicht vergessen. Die anderen drei spielten Par, die Braunschweiger hatten das Stechen gewonnen und sind um eine Erfahrung reicher, die im nächsten Jahr ein ähnliches Einbrechen verhindern möge.

Möge die gute Harmonie innerhalb der Braunschweiger Senioren/innen-Mannschaft Vorbild für das gesamte Klubleben sein.


 
 
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