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Willkommen im Golf-Klub Braunschweig

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Senioren/Innen-Mannschaft bleibt „erstklassig“ Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Hartmut Weiss   
Montag, 05. Juli 2010 um 13:12

Senioren/Innen-Mannschaft bleibt „erstklassig“

Es gibt im Golfsport der Amateure mehrere Kategorien für den sportlichen Wert. Es fängt an mit der gemütlichen Golfrunde, bei der keiner mitzählt und man am Ende sagen kann, es war schön sich an der frischen Luft bewegt zu haben. Es hört auf mit dem Spiel (Zählspiel!) für eine Mannschaft, die bei einer Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Senioren/Innen in der 1. Bundes-liga bei 38 Grad im Schatten drei Tage um eine gute Platzierung spielt.

Austragungsort für die Meisterschaft war diesmal das Golfressort Semlin, eine Anlage vor den Toren Berlins, die den Vorteil bietet, dass sich alle Mannschaften im Hotel am Golfplatz einquartieren können. So sind nach einem vom Gastgeber veranstalteten „Get together“ mit feierlichem Abendessen die Spieler aller Mannschaften drei Tage lang zusammen, um Meister und Absteiger zu ermitteln.

Leider begann der Wettkampf für die Braunschweiger wie immer in den letzten Jahren mit schlechten Ergebnissen bei den Vierern. Die drei in die Wertung kommenden Paare brachten es auf 34 Schläge über Par. Das war der letzte Platz unter 8 Mannschaften mit 7 Schlägen Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Hatte es im letzten Jahr mit einer Platzierung am unteren Ende noch zur Vizemeisterschaft gereicht, war diesmal klar, dass es allein gegen den Abstieg ging.

Bei der Ausgeglichenheit der Mannschaften aus Berlin, Stuttgart, München, Hamburg und Krefeld waren 16 Schläge Rückstand zum dritten nicht aufzuholen. Mit dem Satz „Was weg ist, ist weg“, brachte es Günter Reiter auf den Punkt.

Damit hatten die Spieler am Samstag und Sonntag ein klares Ziel vor Augen, sie müssen St. Leon Rot und Herzogenaurauch überholen. Immerhin waren an den beiden Tagen noch über 900 Schläge je Mannschaft zu machen.

Bei diesen Aufholjagden zeigen die Braunschweiger ihre wahre Leistungsfähigkeit. Angeführt von Günter Reiters „-2“, der einzigen Unter-Par-Runde des ganzen Turniers, erreichte die Mannschaft am Samstag mit 7 Schlägen Vorsprung den 6. Platz. Und es hätte noch besser sein können; denn ein Missgeschick verhinderte bei Günter eine „-4“. Beim Abwischen des Schweißes verlor er seine Brille. Bevor er es bemerkte, war ein Caddywagen darüber gefahren, die Brillengläser waren unversehrt, die Brille aber unbrauchbar. So brauchte er vier Putts am 18. Grün.

Am Sonntag ohne ihren stärksten Spieler anzutreten war der programmierte Abstieg. Günter und Ulli Wittmund mussten bis Berlin fahren, um schließlich in einem Supermarkt ein Optikergeschäft zu finden, das noch geöffnet hatte. Die Brille bekam bei „Apollo“ (ohne Berechnung) ein neues Gestell.

Der Sonntag verlief spannend. Die auf dem 7. Platz liegenden Spieler aus Herzogenaurach gaben sich auf den ersten 9 Löchern keine Blöße, Braunschweig konnte den Abstand nicht vergrößern. Als Peter Cairns als vorletzter Spieler mit 5 über Par die Runde beendete, löste sich die Spannung, die Mannschaft hatte den Abstieg verhindert und ist auch im nächsten Jahr „erstklassig“.

Jeder Spieler hat an den drei Tagen 10 Liter Flüssigkeit getrunken (und aus geschwitzt). Es war ein aufregendes Wochenende mit glücklichem Ende.

 

Es spielten: Carola Constantin, Brigitte Wilckens, Peter Cairns, Dr. Jörg Hens, Klaus Kemper, Robert Kruck, Prof. Dr. Reilmann, Günter Reiter und Christian Schiffer.

 


 
 
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